Wir für den Menschen

Landrat gratuliert dem Pflegenachwuchs

Lindenberg I 18.09.2018

Die Berufsfachschule für Krankenpflege Lindenberg verabschiedete vergangene Woche 17 ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger in das Berufsleben. Landrat Elmar Stegmann gratulierte neben Generaloberin Edith Dürr und drittem Bürgermeister Michael Wegscheider zum erfolgreichen staatlichen Abschluss.

Die Erleichterung stand allen in das Gesicht geschrieben. Nach drei schriftlichen Prüfungen, einer ausführlichen praktischen Prüfung auf den Abteilungen der Rotkreuzklinik Lindenberg und der Asklepiosklinik Lindau sowie drei mündlichen Prüfungen lagen die Nerven blank. Bei der Verkündung der Prüfungsergebnisse fiel dann auch allen ein Stein von Herzen: Der gesamte, 17-köpfige Examenskurs, darunter fünf junge Männer, hatten es geschafft und alle Prüfungen erfolgreich hinter sich gebracht.

Im Festsaal der Schule warteten in der Zwischenzeit schon Generaloberin Edith Dürr, Vorstandsvorsitzende der Schwesternschaft München vom BRK e.V., Landrat Elmar Stegmann, dritter Bürgermeister Michael Wegscheid und zahlreiche geladene Gäste auf die Prüflinge. Nach einem kräftigen und herzlichen Applaus zur Begrüßung betonte Landrat Stegmannin seinem Grußwort die Notwendigkeit einer fundierten Pflegeausbildung. Er bedankte sich beim Schulträger, der Schwesternschaft München sowie den Lehrkräften der Berufsfachschule und den Praxisanleitern für deren Engagement und die fachlich hochkompetente theoretische und praktische Ausbildung. Besonders erfreut zeigte sich der Landrat davon, dass 13 der frisch gebackenen Pflegefachkräfte ihren Berufsstart im Landkreis antreten und die Pflegeabteilungen der Kliniken in Lindenberg und Lindau verstärken werden.

Philipp Teiber, einer der fünf männlichen Absolventen, wird das Team der Lindenberg Intensivstation verstärken. Für ihn gab nach der dreijährigen Ausbildung mit 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis nicht nur der medizinisch-pflegerisch interessante Fachbereich den Ausschlag, sich für diese Abteilung zu entscheiden. „Ich habe eigentlich in der ganzen Rotkreuzklinik eine tolle und kollegiale Arbeitsatmosphäre erlebt, aber auf der Intensivstation habe ich mich besonders wohl gefühlt. Ich freue mich darauf, jetzt nach dem Examen, ein fester Teil des netten, kompetenten Intensiv-Teams zu werden. Aber vorher genieße ich noch meinen Urlaub ..."