Berufsporträt

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Der Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege - ein Beruf mit Zukunft

Was machen eigentlich Gesundheits- und Krankenpfleger/innen?

Sie geben Spritzen und messen Blutdruck… Stimmt schon, aber das ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem, was Gesundheits- und Krankenpfleger/innen eigentlich machen, denn…

Menschen können in jedem Lebensalter so schwer erkranken, dass sie auf professionelle Pflege und Beratung angewiesen sind. Da setzt die Arbeit der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger an.

In der häuslichen Umgebung, in Krankenhäusern oder in Pflegeeinrichtungen sind sie wichtige Bezugspersonen für Patienten und deren Angehörige. Sie unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei der medizinischen Behandlung und arbeiten mit vielen anderen Berufsgruppen zusammen. Dafür brauchen sie das richtige Know-how, Empathie und Wertschätzung im Umgang mit Menschen, Beobachtungsfähigkeit, ein sicheres Handling und vieles mehr.

Was gehört zu den Aufgaben?

Zum breiten und anspruchsvollen Aufgabenbereich der Gesundheits- und Krankenpflege gehören

  • fachkundige, umfassende, geplante Pflege der Patienten
  • Beobachtung des körperlichen und seelischen Zustandes der Kranken und der Umstände, die die Gesundheit beeinflussen, sowie die Weitergabe dieser Beobachtungen an die an der Diagnostik, Therapie und Pflege Beteiligten
  • Anregungen und Anleitungen zu gesundheitsförderndem Verhalten
  • Mitwirkung bei Maßnahmen der Diagnostik und Therapie (Vorbereitung, Assistenz, Nachsorge z.B. bei Untersuchungen
  • Dokumentation und Erledigung von Verwaltungsaufgaben, soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Pflege stehen
  • Einleitung lebensnotwendiger Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes

Was macht den Beruf für mich attraktiv?

Valentina Grassi:

Das Berufsbild umfasst viele verschiedene verantwortungsbewusste Tätigkeiten, wie die individuelle eigenständige Pflege, Beobachtung, Betreuung, Beratung und Schulung, sowie die sorgfältige Dokumentation und Evaluation der Pflegemaßnahmen. Ich arbeite gerne im Team und mag den Kontakt mit den Patienten. Es ist toll, die Dankbarkeit und Zufriedenheit des Patienten zu erleben und seine Fortschritte zu beobachten. Ich mag auch meine täglichen Arbeitstätigkeiten, weil sie sehr abwechslungsreich sind. In vielen Bereichen kann man sich weiter- und fortbilden und man lernt immer wieder etwas Neues dazu.

Beatrice Kubeth:

Meinen Beruf Friseurin konnte ich aufgrund starker allergischer Reaktionen nicht mehr ausüben. Durch verschiedene Praktika im Krankenhaus lernte ich den Beruf der Krankenpflegerin kennen und aufgrund eines Pflegefalls in der Familie entstand die Idee, diesen Beruf professionell auszuüben.

Im Laufe meiner Ausbildung hat sich für mich bestätigt, dass es von Vorteil ist, eine gewisse Lebenserfahrung mitzubringen und die Chancen trotz meines Alters einen Arbeitsplatz zu finden, sehr gut sind. Viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit erhalten ständig das neueste Wissen für die Arbeit in der Pflege. Weiterbildungen zur OP/Pflegerin, Intensivpflegerin, Anästhesiepflegerin, usw. durch eine zweijährige Zusatzausbildung sind möglich und werden oftmals vom Arbeitgeber innerbetrieblich angeboten und die Kosten hierfür übernommen.

Carolin Schmelzenbach:

Für mich sind die vielseitige Arbeit, der Kontakt mit vielen Menschen, die unterschiedlichen Arbeitsfelder (Abteilungen) und das Wissen über den menschlichen Körper an diesem Beruf attraktiv. Nach einem halbjährigen Praktikum im Krankenhaus (im Rahmen der Fachoberschule) habe ich mich für diese Ausbildung entschieden und immer mehr Gefallen an den Tätigkeiten und am zwischenmenschlichen Kontakt gefunden.